Lipinsky > China - Frauen - Recht > Chinesiches Recht und Gender in der Sinologie

Hier finden Sie Artikel zur Frauen privat: in der Familie, zu Chinas weltbekannter Bevölkerungspolitik, Frauenhandel, Prostitution, Frauen im Beruf und organisiert.

>> Frauen und Recht | 婦女與法律
>> Ehe und Familie | 婚姻與家庭
>> Bevölkerungspolitik | 人口
>> Frauenhandel und Prostitution | 拐賣和娼妓
>> Frauen-Organisation | 婦女團體
>> Migration | 女性移民
>> Frauen, Beruf, Medien | 婦女與職業和媒體

 

>> Frauen und Recht | 婦女與法律

  • Frauen in China. Die Hälfte des Himmels und drei Viertel der Hausarbeit.
    In: EMW; China InfoStelle (Hrsg.): „Schneller, höher, stärker“. China und die Olympiade 2008. EMW, Hamburg 2007, S. 128 – 137
  • Die vierte Weltfrauenkonferenz in Beijing 1995 – was haben die Frauen im Gastgeberland davon?
    In: Menschenrechte für die Frau 1998, Nr. 4, S. 30-31
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  • Die Freiheit der Chinesin. Einige Schlaglichter auf die Lage der Frauen in der VR China.
    In: iz3w No 325 (Juli-August 2011), S. D11-D13.
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  • China zwischen Tradition und Wirtschaftsboom.
    In: Info 3 – Anthroposophie heute 2005, Nr. 11, S. 30 – 34
  • Emanzipation auf post-maoistisch. China: Notizen aus dem Alltag der Frauen von heute.
    In: Hirschberg 2004, Nr. 10, S. 558-562
  • Boomregionen und bittere Armut. Chinesinnen in der sozialistischen Marktwirtschaft.
    In: FrauenRat 2004, Nr. 4, S. 22-24
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  • Standortbestimmung. Gender-Debatte in China und im Westen.
    In: Menschenrechte für die Frau 2006, Nr. 3, S. 24 – 25
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  • Stichwort Frauenrechte in China. Online-Dossier 'China' der Bundeszentrale für politische Bildung.
    Der Artikel gibt eine Übersicht über den Status der Frau in China und die aktuellen Rechtsgrundlagen. Mit weiteren Nachweisen
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  • Die Menschenrechte von Frauen in China.
    In: Amnesty International – Menschenrechtsverletzungen an Frauen. Rundbrief, April 2008, S. 27-30
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  • China. Der Marktwert von Frauen und Mädchen auf dem Land. Netzwerk Frauenrechte, amnesty international Österreich. Appellbriefaktion Nr. 108, Oktober 2008, S. 4-7
    Chinas Menschenrechtstabu wird der nationalen und internationalen (CEDAW) Frauenpolitik gegenüber gestellt. Die staatlichen chinesischen Ambitionen werden mit der Realität konfrontiert: Weiblichen Dissidenten wie Liu Di, dem Frauenkauf und der geschlechtsselektiven Abtreibung.
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  • Der Chinesische Frauenverband. Eine kommunistische Massenorganisation unter marktwirtschaftlichen Bedingungen. Schriftenreihe Strukturen der Macht Band 15. LIT Verlag, Berlin, Münster, New York 2006
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  • Frauen in China sind weniger wert. Sexualisierte Gewalt trotz gesetzlicher Gleichberechtigung.
    In: Zeitschrift für Entwicklungspolitik 2005, Nr. 18, S. 51-53
  • Inhaberinnen des 21. Jahrhunderts oder Korruptionsschutzmittel? Frauen und Weltkonferenzen von Mexiko-Stadt bis Peking.
    In: Feministisches Institut der Heinrich Böll Stiftung; Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen Berlin e. V. (Hrsg.): Die großen UN-Konferenzen der 90er Jahre – eine frauenpolitische Bilanz. Heinrich Böll Stiftung, Berlin 2000, S. 94-109
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  • Mitfühlende Rechtshilfe. Der Frauenverband und das chinesische Petitionssystem.
    In: Menschenrechte für die Frau 2006, Nr. 2, S. 24 – 25
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  • Chinas Frauenverfassung.
    In: Menschenrechte für die Frau 2005, Nr. 4, S. 20 – 21
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  • Die schönen Tage von Huairou sind vorüber. Zehn Jahre nach der Vierten Weltfrauenkonferenz in China.
    In: Menschenrechte für die Frau 2005, Nr. 3, S. 20 – 21
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  • Sportlerinnen im nationalen Dienst. Ein anderer Blick auf Chinas Frauenpolitik.
    In: Frauensolidarität Nr. 106, 2011, S. 18 – 19
    >> Der Artikel untersucht, ob die Erfolge der chinesischen Frauenfussball-Nationalfrauschaft den Status von Frauen in China beeinflusst haben. Er kommt zum Schluss, dass der nationale Dienst von Frauen quasi geschlechtsneutral wahrgenommen wird, und Stellung, Diskriminierung und Rollenvorgaben von Frauen nicht tangiert.
    Auch aufgenommen in die EU-China-Net-Seite unter:
    http://www.eu-china.net/web/cms/upload/pdf/materialien/11-06-05_2011-06-05-Lipinsky-Fussballfrauen_%20China.pdf
  • Die Freiheit der Chinesin. Einige Schlaglichter auf die Lage der Frauen in der VR China.
    In: iz3w No 325 (Juli-August 2011), S. D11-D13.
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  • Zur Lage der chinesischen Bäuerin. Die Reportage von Chen Guidi und Wu Chuntao.
    In: Menschenrechte für die Frau 2007, Nr. 1, S. 24 – 25.
    Das Buch von Chen und Wu wird aus gender-Sicht vorgestellt.
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Frauen im ländlichen China/Chinas Dorffrauen

  • Kein Ackerland in Frauenhand.
    In: Menschenrechte für die Frau 2005, Nr. 1, S. 24-25.
    Der Artikel schildert, wie die Tradition des ausschließlich männlichen Landeigentums bis heute entgegen der Gesetze Frauen daran hindert, Land zu besitzen, und warum diese Diskriminierung lebensbedrohlich sein kann.
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  • Organische Landwirtschaft und dörfliche Entwicklung. Projektstudie (mit Björn Alpermann). Center for Integrated Agricultural Development (CIAD), Beijing 1997
    Es handelt sich um eine Machbarkeitsstudie im Auftrag der GTZ. Anhand von Interviews mit chinesischen Bäuerinnen und Frauen auf Gemeinde- und Kreisebene wurden Potentiale für die  Frauen als Trägerinnen der ökologischen Umstrukturierung des Baumwollanbaus ermittelt. Die Motive der Frauen, den Umbau aktiv zu wünschen wurden erhoben. Die Studie skizziert auch die möglichen Folgen des Projekts für die Stellung der Frauen im Dorf und in der Dorfregierung.
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Soziales und Entwicklungszusammenarbeit

  • Keine soziale Sicherheit ohne Frauen. Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel China.
    In: Niklas Reese (Hrsg.): Hoffentlich EZ-versichert. Die Folgen von Entwicklungspolitik für die soziale Sicherheit in Asien. Focus 29, 2006, S. 45 - 48.
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>> Ehe und Familie | 婚姻與家庭

Ehefrauen, Zweitfrauen und chinesische Polygamie

  • Zukunftsfähige Familie. Die asiatische Familie als Hort des Patriarchats
    In: Frauensolidarität Nr. 132, 2015, S. 13 – 14
    Der Artikel untersucht, nach welchen Kriterien in Asien der Ehepartner ausgesucht wird und welche Familienformen neuerdings gelebt werden. Diese Frage war Schwerpunktthema der wichtigen taiwanischen Wochenzeitschrift Commenwealth vom Februar 2015.
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  • Vom Wandel der Alltagssprache zur Rechtsvokabel, und wieso strafbar nur ist, was im Gesetz steht. Das Beispiel der ernai.
    In: Deutsche Gesellschaft für Chinastudien (ed.): Sprache und Wirklichkeit in China. XX. Jahrestagung der DVCS (Conference proceedings). Bochum: Harrassowitz 2011, S. 253-271.
    Dieser Text analysiert die Nicht-Aufnahme der ernai, der Zweitfrau, ins chinesische Recht und den Umgang der Gesetze mit der de-facto Polygamie – contra gesetzliche Strafbarkeit der Bigamie
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  • Der Traum von der Braut aus Yunnan.
    In: Menschenrechte für die Frau 2003, Nr. 1, S. 18-19.
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  • Keine wie die andere. Die Nebenfrau als alternative Lebensform im kaiserlichen China.
    In: Terre des Femmes RB 1995, Nr. 3, S. 15.
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  • Jenseits von China. Mongolische Künstlerinnen definieren ihre Kultur.
    In: Menschenrechte für die Frau 2001, Nr. 3, S. 21.
  • Gewebtes Leben. Ausstellung „Die Hälfte des Himmels“ im Frauenmuseum Bonn.
    In: Menschenrechte für die Frau 1998, Nr. 3, S. 33-34.
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Mütter

  • Chinas Mütter, Chinas Protestkultur und die Notwendigkeit des Erinnerns.
    In: China heute XVIII (2009), Nr. 2 (162), S. 111-115.
    Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste auf dem Tian’anmen-Platz skizziert der Artikel die Aktionen der sogenannten Tian’anmen-Mütter. Der Artikel ist die Schriftfassung eines Vortrages zum Jahrestag am Chinazentrum der Steyler Mission, Sankt Augustin.
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  • Ein Frauenthema. Der Milchpulverskandal in China.
    In: Frauensolidarität 107, 2009, Nr. 1, S. 14-15.
    Die Geburtenpolitik sorgt für die besonderen Folgen für die Mütter, wenn ihrem einzigen Kind etwas geschieht.
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  • Mutterschaft und Arbeitsplatz. Die chinesische Variante eines globalen Problems.
    In: Menschenrechte für die Frau 2006, Nr. 1, S. 24 – 25.
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Sonderformen von Ehe und Familie

  • Globalisierte Liebe. „Fremde Bräute“ in Taiwan.
    Beitrag in: Roswitha Badry; Maria Rohrer et al. (Hg.): Liebe, Sexualität, Ehe und Partnerschaft - Paradigmen im Wandel. Orientalistische Beiträge zur Gender-Forschung. Fördergemeinschaft wissenschaftlicher Publikationen von Frauen, Freiburg 2009, S. 247-259.
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  • Hochzeit in Weiß. Zur Situation von Lesben in China.
    In: Frauensolidarität 108, 2009, Nr. 2,  S. 14-15.
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  • Das chinesische Ehegesetz.
    In: Menschenrechte für die Frau 2007, Nr. 2, S. 22 – 23.
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  • Geschlossene Gesellschaft. Häusliche Gewalt im chinesischen Dorf.
    In: FrauenRat 2003, Nr. 1, S. 32-33.
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  • Hochzeit muss sein. China: Die gesetzlich verordnete freie Eheschließung in einer geschlossenen Gesellschaft.
    In: Menschenrechte für die Frau 2002, Nr. 4, S. 24-25.

Frau und Beruf(ung)

  • Eisweißchen und Rosenrot. Künstlerinnen und Frauenkunst im China der 90er Jahre. Gelbe Reihe zu Frauen in China 11, Terre des Femmes: Bonn 1998.
    Im Vorfeld der Ausstellung “Die Hälfte des Himmels” im Frauenmuseum Bonn hatte die Verfasserin Gelegenheit zur ausführlichen Interviews mit den Künstlerinnen Chen Xingwan, Chen Yanyin, Wang Gongyi und Xu Hong. Mit anderen konnte sie bei mehreren Ausstellungsrundgängen sprechen. Die chinesische Frauenkunst ist frauentypisch und greift auf traditionelle weibliche Hausfrauentechniken zurück. Familie, das Private und Geburt und Gebären spielen eine große Rolle. Die Putzteufelin als Umweltschützerin? Die Strickende als Natur-Bewahrerin?
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  • Vom Fließband in den Chefsessel. Unternehmerinnen in China. Gelbe Reihe zu Frauen in China 15. Terre des Femmes: Bonn 2001.
    Die Studie ist das Ergebnis einer mehrjährigen Beschäftigung mit weiblicher Unternehmensgründung und Betriebsleitung in China. Schwerpunkte waren unter anderem die Unternehmensgründung als von der chinesischen Regierung propagierter Königsweg für arbeitslose Frauen, die Rolle der Berufstätigkeit im Leben der Chinesin heute, und Besuche und Gespräche mit ausgewählten Unternehmerinnen. Unterschieden werden bäuerliche und städtische Karrieremöglichkeiten. Die Unternehmerinnen wurden hinsichtlich ihrer Motive für die Unternehmensgründung befragt und ihr fachliches Spezialwissen im Hinblick auf den Betrieb analysiert. Welche Art von Unternehmen gründen Frauen, und welche Art der Gründung erfährt staatliche Unterstützung?
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  • Die sozialistische chinesische Arbeiterin. Ihre Pornografisierung und Degradierung zur Witzfigur.
    In: Frauensolidarität 118 (2011), S. 18 – 19.
    Im marktkapitalistischen Reformchina hat die sozialistische Arbeiterin nügong keinen Platz mehr. Der Artikel beschreibt, wie Staatsmedien und Staatspropaganda versuchen, den Frauen das neue Wirtschaftssystem schmackhaft zu machen.
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  • Frauen, Internet und Demokratie in China.
    In: Menschenrechte für die Frau 2004, Nr. 3-4, S. 38-39.
    Der Artikel beschreibt Chinas Internet-Politik am Beispiel der Frauen.
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  • Projektentwicklungsstudie. Entwicklung frauenspezifischer Beschäftigungsmaßnahmen und Aufbau des Jingguo Dienstleistungszentrums für Information und Beschäftigung. Heinrich Böll Stiftung 1999.
    Die Studie (37 Seiten) beschreibt die Maßnahmen des Frauenverbandes der Stadt Shanghai für die Wiederbeschäftigung im Verlauf der Umstrukturierung ehemaliger Staatsunternehmen arbeitslos gewordener Frauen. Themen sind Varianten der Kleinst-Selbständigkeit und Unternehmensgründungsbeispiele von Frauen.
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>> Bevölkerungspolitik | 人口

Bereits im traditionellen China spielte das Geschlecht bei der Familienplanung eine große Rolle. Mädchen wurden, wenn sich die Familie höchstens Söhne leisten konnte und wollte, ausgesetzt oder verkauft. Auch der Verkauf von Töchtern als Kinderbräute in die Familie des zukünftigen Mannes schon im Grundschulalter war verbreitet.

In der Volksrepublik China kam es zu mehreren bedeutsamen Entwicklungen: Die bereits Ende der 1970er Jahre eingeführte Geburtenplanungspolitik wurde Mitte der 1990er Jahre auch außerhalb der Städte als 1-Kind-Politik strikt durchgesetzt. Die außerhalb der Gesetze oder unterschiedlichen lokalen Verordnungen folgend implementierte Politik wurde mit dem Bevölkerungs- und Geburtenplanungsgesetz im Jahre 2002 formell vergesetzlicht, betrifft aber trotz oberflächlicher Geschlechtsneutralität vorwiegend Frauen. Deren Verantwortung wird seit der flächendeckenden Verfügbarkeit von Ultraschallgeräten zur pränatalen Geschlechtsbestimmung (die bei Strafe verboten ist) ab Ende der 1980er Jahre noch verschärft.

Die Instrumentalisierung der Frauen als Gebärerinnen hat sich immer mehr verschärft. Die Gebärfähigkeit der Frau wird sogar „vermietet“, wenn der Ehemann seine Frau für eine bestimmte Zeit von Jahren an einen anderen Mann least.

In einer Reihe von Artikeln habe ich mich mit der geschlechtsspezifischen Bedeutung der Geburtenplanungspolitik für Frauen beschäftigt.

  • Staatliche Geburtenkontrolle
    Der Artikel gibt einen Überblick vom Beginn der chinesischen Geburtenplanungs-Politik und -Gesetze bis zu neuesten Entwicklungen: der Erlaubnis für ein zweites Kind von Dezember 2013. Der Artikel erschien in der Zeitschrift E + Z, gleichzeitig wurde eine englische Version in D + C veröffentlicht.
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  • Menschenrechte und Bevölkerungspolitik. Chinas erstes nationales Bevölkerungs- und Geburtenplanungsgesetz.
    In: Deutsches Institut für Menschenrechte; Deile, Volkmar; Hutter, Franz-Josef; Kurtenbach, Sabine; Tessmer, Carsten (Hrsg.): Jahrbuch Menschenrechte 2005, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/ Main 2004, S. 169-178.
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  • Die chinesische Bevölkerungspolitik. Eine Verletzung der Menschenrechte der „Hälfte des Himmels“.
    In: Komitee für Grundrechte und Demokratie (Hrsg.): Jahrbuch 1995/96, Köln 1996, S. 23-26. Leicht verändert außerdem abgedruckt in: Menschenrechte für die Frau 1995, Nr. 4, S. 8-9 und in Arachne - Bonner Frauenzeitschrift 1996, Nr. 1.
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  • >Geburtenkontrolle. Ein einziges Thema beherrscht Chinas staatliche Frauengesundheitsfürsorge.
    In: Frauensolidarität 111, 2010, Schwerpunkt: Gesundheit, S. 16-17.
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  • „Fehlende Mädchen“ in China.
    In: Menschenrechte für die Frau 2007, Nr. 3, S. 20 – 21
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  • China gehen die Mädchen aus. Die Ein-Kind-Politik der Volksrepublik und ihre Folgen.
    In: Frauenrat 2007, Nr. 1, S. 32 – 33
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  • Bevölkerungspolitik in China.
    In: Stolle, Christa; Robben, Heike (Hrsg.): Zum Beispiel Frauenrechte. Lamuv Verlag, Göttingen 2004, S. 129-132
  • K(l)eine Schwester. Warum das Geschlecht selbst Asiens große Politik ins Grübeln bringt. 
    In: Menschenrechte für die Frau 2004, Nr. 2, S. 23.
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  • Frauenkörper im Paragraphenkorsett. Bevölkerungspolitik in China.  
    In: Menschenrechte für die Frau 2003, Nr. 3, S. 24-25.
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  • Aussätzig. Wie Chinesinnen HIV-positiv werden und mit Aids leben.
    In: Menschenrechte für die Frau 2003, Nr. 4, S. 20 – 21.

    >> Der Artikel stellt Chinas Aidspolitik aus Frauenperspektive vor. Es sind vorwiegend internationale Organisationen, die in die Aufklärung und die Prävention investieren; die Erfolge sind begrenzt. Das traditionelle Ideal der unwissenden und keuschen Frau steht dem informierten Schutz von Frauen entgegen.
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  • Überblick über die chinesische Geburtenplanungspolitik seit 1980
    Und neueste Erlaubnis des zweiten Kindes.
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  • D+C Government birth planning China
    This text gives an overview of the Chinese birth planning policy and of recent 2-children-developments.
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>> Frauenhandel und Prostitution | 拐賣和娼妓

Frauenhandel und Prostitution sind die in ostasiatischen Gesellschaften besonders auffälligen Formen von verbreiteter sexueller/sexualisierter Gewalt gegen Frauen (VAW), die dieser Abschnitt mit Ausnahme der häuslichen Gewalt (siehe Abschnitt Ehe und Familie) abdeckt.

  • Asien grenzenlos. Wie Chinas Touristen die südostasiatischen Nachbarländer entdecken: Das Beispiel Vietnam. In: südostasien 2011, Nr. 1. Schwerpunkt: Nachhaltiger und sozialverträglicher Tourismus.
    Der Artikel behandelt die grenzüberschreitende Prostitution an der chinesisch-vietnamesischen Grenze.
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  • Düstere Aussichten. Wie Chinas Kontrollsucht den Kindern mehr schadet als nutzt.
    In: Bielefeldt, Heiner; Deile, Volkmar; Hamm, Brigitte; Hutter, Franz-Josef; Kurtenbach, Sabine; Tretter, Hannes (Hrsg.): Kinder und Jugendliche. Jahrbuch für Menschenrechte 2010, S. 189-200.
    Der Artikel gibt einen Länderbericht zu China im Jahrbuch zu Kinderrechten. Die VR China verfügt über ein Minderjährigen-Rechtsschutzgesetz. Vor allem werden Kinder aber zum Bestandteil und Objekt der Bevölkerungspolitik degradiert. Die Zukunftsperspektiven chinesischer Kinder auf dem Arbeitsmarkt werden analysiert.
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  • Der Traum von der Braut aus Yunnan.
    In: Menschenrechte für die Frau 2003, Nr. 1, S. 18 – 19.
    Der Artikel berichtet vom Wunsch jeder chinesischen Familie nach einem Sohn und dem resultierenden Männerüberhang. Junge Männer auf dem Land finden eine Braut häufig erst im Ausland.
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Zwangsprostituierte in bewaffneten Konflikten

  • Zwangsprostituierte in China und Taiwan.
    In: Regine Grienberger, Astrid Lipinsky: Trostfrauen. Zwangsprostituierte der japanischen Armee in China und Taiwan 1932-45, Gelbe Reihe zu Frauen in China und Vietnam Nr. 14, 2000, S. 18-60.
    Die Studie analysiert die chinesische Geschichte des Trostfrauen-Phänomens, die im Vergleich zu koreanischen, japanischen und taiwanischen ehemaligen Zwangsprostituierten mit Ausnahme von Großstädten wie Shanghai kaum thematisiert wird. Referenzmaterial wird gelistet.
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  • Kriegsgut Frau. Globale sexuelle Sklaverei in bewaffneten Konflikten.
    In: Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis 2001 Nr. 58, S. 57-67.
  • Fluch der Moderne? Die globale sexuelle Sklaverei.
    In: Zwangsprostitution von Frauen in bewaffneten Konflikten. Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzung. Studien zu Frauen in der Globalisierung 1, TERRE DES FEMMES, Bonn 2001, S. 57-64.
  • Von Familie, Hunger, Kindersoldaten und sexueller Gewalt. Loung Ung aus Kambodscha.
    In: Menschenrechte für die Frau 2001, Nr. 4, S. 25.
  • Wer zahlt die Zinsen? Zum Stand der Trostfrauenfrage in Asien.
    In: Wucherzinsen. Die Trostfrauenfrage in Asien heute. Studien zu Frauen in der Globalisierung 2, Bonn 2001, S. 9-10.

Prostitution

  • Prostitution in China (II). Analysen und Dokumente. Gelbe Reihe zu Frauen in China Nr. 5, Terre des Femmes e. V., Bonn 1996.
    Die Studie übersetzt eine Fülle von in der VR China im Rahmen der Kampagnen zur härteren Bestrafung von Prostitution und Frauenhandel Anfang der 1990er erschienenen quasigesetzlichen Bestimmungen und  Einzelfallschilderungen erstmals aus dem Chinesischen.
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  • Frauen in China sind weniger wert. Sexualisierte Gewalt trotz gesetzlicher Gleichberechtigung.
    In: Zeitschrift für Entwicklungspolitik 2005, Nr. 18, S. 51-53.
  • Geachtetes Gewerbe und verbotenes Geschäft. Prostitution in China.
    In: das neue china 1996, Nr. 3, S. 40-41.
  • Nan dao, nü chang! Prostitution im heutigen China.
    In: Blätter des iz3w Nr. 208, 1995, S. 30 -31.
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  • Frauenhandel in China. Aufsätze und Dokumente. Gelbe Reihe zu Frauen in China Nr. 6, Terre des Femmes e. V., Bonn 1996.
    Übersetzung aus der chinesischen „Hart Strafen“-Kampagne Anfang der 1990er Jahre.
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  • Die „Ware“ Frau. Die Menschenrechte von Frauen in China.
    In: Franziskaner-Mission 2008, Nr. 2, S. 12-13.
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  • Friedhofsruhe im Paradies. Aids und Frauen in China.
    In: Menschenrechte für die Frau 2005, Nr. 2, S. 22-23.
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>> Frauen-Organisation | 婦女團體

Hier finden Sie alle Veröffentlichungen, die sich mit der Organisation von Frauen beschäftigen, mit Frauenvereinigungen und informellen Gruppen. Teil der Frauenorganisation ist auch die Frauenbewegung.

Nichtregierungsarbeit über Grenzen. Das feministische Potential internationaler Organisation. In: Außerschulische Bildung. Materialien zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung 1999, Nr. 3, S. 293-297.

Chinesischer Frauenverband (VR China)

  • Campaigning for Training. Ten Years shuangxue shuangbi Education for Women Farmers in China.
    In: Uta Hoffmann-Altmann; Parto Teherani-Krönner; Mathilde Schmitt (Hrsg.): Wissen, Bildung und Beratung für Frauen im Ländlichen Raum. Beiträge der IV. Internationalen Konferenz „Frauen in der ländlichen Entwicklung“. Humboldt-Universität Berlin, Berlin 2000, S. 79-84.
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  • (mit Björn Alpermann): Organische Landwirtschaft und dörfliche Entwicklung. Projektstudie, Center for Integrated Agricultural Development (CIAD), Beijing 1997.
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  • Entwicklung frauenspezifischer Beschäftigungsmaßnahmen und Aufbau des Jinguo Dienstleistungszentrums für Information und Beschäftigung. Projektentwicklungsstudie im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung. Berlin 2000.
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  • Die Töchter der Suzie Wong. Ein Besuch bei der Association for the Advancement of Feminism in Hongkong.
    In: Menschenrechte für die Frau 1997, Nr. 2, S. 31-32.
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  • Frauen-NGO in China. Keine Frauenorganisationen nach westlichem Muster.
    In: Menschenrechte für die Frau 2006, Nr. 4, S. 26 – 27.
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Umweltschutz

  • Die Töchter des Drachen.
    In China ist Wasserschutz Frauensache. In: Frauenrat 2007, Nr. 5, S. 15-16.
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  • Wie sollen Kinder und Enkel ohne sauberes Wasser leben? Tian Guirong, Flussschützerin.
    In: Frauenrat 2007, Nr. 5, S. 17.
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  • Land Grab auf Chinesisch.  China’s exterritoriale Zonen.
    In: südostasien 2012/No 1, S. 12-14.
    Der Artikel analysiert, wie China versucht seine Nahrungsmittelsicherheit global und langfristig im Ausland zu garantieren. China wendet dabei die Strategien der Kolonialmächte des 19. Jahrhunderts an, zum Schaden und gegen den Protest der jeweiligen lokalen Bevölkerung.
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  • Tropisch? Umwelt und Frauen auf der Ilha Formosa.
    In: Frauensolidarität Nr. 120 (2012), S. 18-19.
    Der Artikel stellt die führende Frauen-Umweltorganisation und Anti-Atomkraft-Lobby von Taiwan vor. Es ist ein Beispiel für den Bedeutungsverlust der zivilgesellschaftlichen Gruppen für und gegenüber der Regierung.
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Hongkong

  • Wir leben noch. Frauen und Frauenpolitik in Hongkong nach dem 01.07.1997. Gelbe Reihe zu Frauen in China Nr. 9. Terre des Femmes e. V., Bonn 1998.
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  • Frauen in Hongkong. Eine Bestandsaufnahme zum 01.07.1997. Gelbe Reihe zu Frauen in China Nr. 7, Terre des Femmes e. V., Bonn 1997.
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  • Wir sind doch alle Chinesen, oder? Aus dem Leben der Frau Wong.
    In: Arachne 1997, Nr. 7, S. 2.
  • Allianzen über Grenzen. Hongkongs Frauenorganisationen spiegeln die Globalisierung. Frauensolidarität Nr. 119, S. 16-17.
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>> Migration | 女性移民

Migration ist in China vor allem Land-Stadt Migration, hat aber auch rechtliche Aspekte wie das seit den 1950er Jahren unveränderte hukou-Gesetz. Danach hat jede Person entweder eine städtische oder eine ländliche Wohnsitz-Registrierung. Diese entscheidet über die Kinderzahl oder das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter für die Eheschließung.

  • Von wegen bloß Wanderarbeiterinnen. Wie die „dagongmei“ ihre Stimme finden, und was das Schreiben damit zu tun hat.
    In: Frauensolidarität 106, 2008, Nr. 4, S. 14-15.
    Dieser Artikel beschreibt das Leben der chinesischen Wanderarbeiterinnen vom Land.
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  • Chinas Wanderarbeiterinnen
    Der 2seitige Artikel gibt einen Überblick über den Stand der Forschung und Erkenntnissen zu Wanderarbeiterinnen im Jahr 2013. Die Wanderarbeiterinnen heute sind häufig schon in der Stadt geboren und wollen neue und echte Städterinnen werden.
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Brauthandel, Heiratsmigration

Traditionell migrierte in China jede Frau einmal in ihrem Leben, und zwar anlässlich ihrer Hochzeit, die im Idealfall in die Familie des Ehemannes führte, der einen anderen Nachnamen trug und damit bewies, dass er nicht mit seiner Frau verwandt war (exogame und patrilokale Eheschließung). Für die Frau war ihre Heirat aber auch die Chance für einen sozialen Aufstieg.

Nach Taiwan immigrieren seit den 1990er Jahren die sogenannten „Fremden Bräute“, Frauen aus ärmeren südost-asiatischen Ländern und aus der Volksrepublik China, die einen taiwanischen Mann heiraten. Die Männer können sich ihre Braut kommerziell vermitteln lassen.

  • Globalisierte Liebe. „Fremde Bräute“ in Taiwan. 
    Beitrag in: Roswitha Badry; Maria Rohrer et al. (Hg.): Liebe, Sexualität, Ehe und Partnerschaft - Paradigmen im Wandel. Orientalistische Beiträge zur Gender-Forschung. Fördergemeinschaft wissenschaftlicher Publikationen von Frauen, Freiburg 2009, S. 247-259.
    Dieser Artikel beschreibt die Diskriminierung der Brautmigrantinnen in den taiwanischen Printmedien, aber auch ihren minderwertigen rechtlichen Status.
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  • Die Braut in Sichtweite. Der Heiratshandel vom chinesischen Festland nach Taiwan
    In: Frauenrat 2008, Nr. 3, S. 20-21.
    Unter Brautmigrantinnen gibt es auch echte Liebesehen! Der Artikel kontrastiert eine Intellektuellen-Ehe aus Liebe mit dem Klischee des „Regelfalles“. Die unterschiedliche Bewertung der Bräute je nach Herkunftsland kommt vor; ebenso wie die Prostituierten-Karriere von festlandchinesischen Migrantinnen.
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>> Frauen, Beruf, Medien | 婦女與職業和媒體 

  • Wirtschaftsreform + Frauenrechte China
    Der Artikel basiert auf dem Vortrag „China in Bewegung. Ist der ökonomische Fortschritt ein Rückschritt für Frauenrechte und -partizipation?“ auf einer Tagung von Südwind e. V. Zu den China-Partnerschaften von Rheinland-Pfalz. Er thematisiert die arbeitenden Frauen in China, Stadt-Land-Unterschiede, Frauen in Staatsunternehmen sowie den neuen Typus der Privatunternehmerin. Es wird gezeigt, dass ihre Rente auch für Chinas Frauen ein geschlechtsspezifisches Problem ist.

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  • Mit Fremden spricht man nicht  
    Der Artikel stellt die TV-Serie gegen häusliche Gewalt „Mit Fremden spricht man nicht“ vor und die pädagogische Rolle des chinesischen Monopol-Fernsehns. Gegenübergestellt wird das Internet und seine Nutzung durch Frauen. Die staatliche Medienkontrolle wird verschärft und erstreckt sich neuerdings auch auf AusländerInnen.

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  • Arbeiterin chinesische Marktwirtschaft
    Der Artikel im Sammelband „Arbeitskämpfe in China. Berichte von der Werkbank der Welt“ behandelt den Wandel der sozialistischen Arbeiterin nügong unter den Bedingungen der globalen Marktwirtschaft.
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  • Jasminrevolution in China
    Der Artikel beschreibt die oppositionellen Aktivitäten von Liang Haiyi und Wang Lihong und ihre Nutzung des Internets. Weiterer Schwerpunkt ist der Versuch der chinesischen Regierung, eine 'Jasminrevolution' nach tunesischem Vorbild in China zu verhindern: Nicht nur das chinesische Zeichen für 'Jasmin' wurde verboten, sondern auch der Verkauf blühender Jasminzweige auf den Blumenmärkten.
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